Veggi-Fleisch

Vor kurzem ging es bei uns im Bürogespräch (wieder mal) um den Sinn, vegetarisches Essen so aussehen zu lassen, als ob es Fleisch wäre.

Mittlerweile habe ich dazu eine ganz einfache Meinung: Wenn vegetarisches Essen aussieht wie Fleisch, und schmeckt wie Fleisch, dann ist das gut und ich kaufe es. Weil lecker. Fleisch schmeckt nämlich gut. Warum also drauf verzichten, wenn es schmeckt? Warum darf ich mir nicht ein leckeres Bohnen-Soja-Steak schmecken lassen? Was ist daran schlimm? Lieber bezahle ich mit meinem Geld den Forscher, der dieses Stück Lebensmittel-Kunst hergestellt hat, als den Tierquäler, der lebende Kühe und Schweine quer durch Europa transportiert, um sie nach tagelangem Transport qualvoll schlachten und das Fleisch wieder nach Deutschland zurück transportieren zu lassen.

Und ja, ich esse auch echtes Fleisch von echten Tieren. Aber viel viel weniger als früher, und schon gar nicht das aus der Fleischteke im Supermarkt oder Discounter.

Verschenkmarkt-Inserate per RSS

Wer hin und wieder etwas zu verschenken oder tauschen hat, oder auch etwas sucht, kennt vielleicht den Verschenkmarkt im Internet. Diese Verschenkmärkte gibt es für verschiedene Regionen in Deutschland. Eine tolle Sache. Irgendwie ist es dort so familiär. ^_^

Was mir bis vor ein paar Wochen immer gefehlt hat, war eine Benachrichtigungsfunktion für neu eingestellte Artikel. Also habe ich vor ein paar Monaten den Betreiber der Seite angeschrieben, ob man nicht einen RSS-Feed für die Seite einbauen kann. Und tatsächlich wurde dies von Herrschaften erledigt. Sehr cool. Denn jetzt kann man mit einem RSS-Feed Reader die Seite abonnieren und bleibt so immer auf dem Laufenden, was gerade angeboten oder gesucht wird. Der Feed-Link ist einfach durch anhängen des Wortes "rss" aufrufbar. Das funktioniert bei allen Verschenkmärkten in Deutschland, zum Beispiel beim Verschenkmarkt in Leipzig.

Die beste Postkarte der Welt

Am vergangenen Wochenende haben wir die allerbeste Postkarte über postcrossing.com erhalten, die es gibt.

Diese Karte haben wir von Eugene aus Minsk zugeschickt bekommen. Eugene hat auf diese einen NFC-Tag geklebt - was schon echt sensationell ist! Als wir diesen Tag mit dem Smartphone eingescannt hatten, wurden wir zu diesem Youtube-Video gleitet.

In diesem Video sieht man Eugene, wie er in der Minsker Winternacht zum 31.12.2019 mit einem Funkempfänger in der Kälte steht und SSTV-Signale 1 von der ISS empfängt. Wow. Diese Signale hat er netterweise direkt auf die Tonspur des Videos gelegt (ab Sekunde 37). Klingt abgefahren, wie eine Art Musik, aber dann doch wieder nicht.

Und was macht man nun mit diesen Signalen? Das haben wir uns auch gefragt. Aber dann hat Eugene es uns erklärt: Man lade sich die App robot36 aufs Android-Handy (und erlaubt Zugriff auf den Speicher und das Mikrofon, ansonsten funktioniert es nicht), und dann startet man diese App. Sie aktiviert das Mikrofon, nimmt das Gepiepe aus dem Video auf und wandelt diese Signale sogleich in ein Bild um. Und es funktioniert! Genial!!!

Und weil das so genial ist, habe ich auch gleich mal selbst einen Ton erstellt, der diesem Bild hier zugrunde liegt:

Ein selbst erstelltes Bild. :-D

Wer die Wav-Datei abspielt und dazu robot36 laufen lässt, kann sehen, wie sich dieses Bild auf dem Handy-Display aufbaut. Klasse, oder? 🤓

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Slow Scan Television - https://de.wikipedia.org/wiki/Slow_Scan_Television

Programmtipp: KeePassXC

Vor ein paar Tagen bin ich auf den Passwortmanager KeePassXC umgestiegen. Der Auslöser war, das der vorher verwendete Passwort(PW)-Manager von meiner Linux-Distribution nicht mehr angeboten wurde.

Startfenster von KeePassXC, hier in Englischer Sprache

Screenshot vom KeePassXC-Startfenster, hier in Englischer Sprache, Quelle: KeePassXC Homepage

Warum habe ich mich für KeePassXC entschieden?

Weil es ein OpenSource offline-Passwortmanager ist, der aktiv entwickelt wird und nette Features mitbringt. Wichtig ist mir zum Beispiel die Auto-Fill-Option mit der man durch eine Tastenkombination (Strg-Shift-V) den Benutzernamen und das Passwort auf einer Internetseite ausfüllen lassen kann. Wie bei vielen anderen PW-Managern gibt es einen Passwort-Generator und man kann die Passwörter in Kategorien einsortieren.

Sehr schön ist auch, dass man im unteren Bereich die Informationen zu einem Account direkt sieht, ohne ihn extra aufklappen zu müssen. Einfaches Anklicken reicht. Und man kann sehr einfach nach einem Account suchen, indem man oben in der Suchleiste einen Begriff, beispielsweise den Namen der Hausbank, eintippt. Dann werden automatisch nur noch die Accounts angezeigt, die dem Suchbegriff entsprechen.

Ebenso ein nettes Feature: Das Programm existiert sowohl für Linux, als auch für macOS und Windows.

Wie bin ich zu KeePassXC gewechselt?

Da KeePassXC nur wenige Dateiformate versteht, von denen man Passwörter importieren kann, habe ich zunächst das original, KeePass installiert und die Passwörter in meinem alten PW-Manager in eine unverschlüsselte Textdatei exportiert. Diese Datei habe ich nicht auf die Festplatte, sondern unter /dev/shm gespeichert, einem Bereich, der nur im Arbeitsspeicher des Rechners existiert. So bleiben nach einem Reboot des Rechners keine unverschlüsselten Passwörter auf der Festplatte zurück. Diese Datei habe ich dann mit KeePass importiert und als .kdbx Datei verschlüsselt gespeichert. Dies ist das normale KeePass-Format und kann auch von KeePassXC gelesen werden.

Damit war der Umzug auch schon fast abgeschlossen. Ich musste allerdings noch ein paar kleinere Korrekturen in KeePassXC vornehmen, da der Import nicht immer fehlerfrei geklappt hat. Aber zeitsparender, als alle Accounts manuell zu übernehmen, war es allemal.

Weihnachtsbäckerei 2019

Dieses Jahr haben wir das erste Mal einen (Quark-)Stollen gebacken. Das Rezept für diesen haben wir aus einem Backbuch meiner Mutter. Und das haben wir auch nur ausgewählt, weil es wirklich ganz einfach war, man brauchte nur alle Zutaten zusammenschütten und kneten (lassen). Das Ergebnis hat uns echt überrascht, der Stollen war richtig gut anzuschauen und drinnen war er schön saftig. Allerdings ist er nicht so gut aufgegangen, wie ein gekaufter. Aber für den ersten Versuch: Sehr zufriedenstellend. Er hat nur wenige Tage in unserer Wohnung überlebt...

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Außerdem, und darauf bin ich besonders Stolz, haben wir Anfang Dezember diesen ultraleckeren Bratapfel-Käsekuchen gebacken. Hmmiammm!!! Ich hatte Lust auf einen Apfelkuchen, meine Frau war aber schon in Weihnachtsstimmung. Daher kam uns dieses Kuchenrezept gerade recht. In der Quarkfüllung ist Karamellsirup und Zimt drinne, und drunter liegen vorgebackene Elstar-Äpfel. Oben drauf krönen den Kuchen geröstete Mandeln, gebratene Apfelscheibchen und Puderzucker. Himmlisch! 😋

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Wer eines der Rezepte haben will kann mich wie immer gerne anschreiben. Außerdem haben wir auch Plätzchen gebacken, wie das Foto auf dem Blogpost meiner besseren Hälfte zeigt.

Rätsel-Wochenende mit Kuchen

Dieses Wochenende war absolut unspektakulär. Meine Frau musste leider beide Tage arbeiten. So habe ich sie mit Pizza und Kuchen versorgt, damit sie die Tage übersteht, abends gab es dann einen Möhren-Apfel-Salat, für das gute Gewissen und so...

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Der Kuchen ist ziemlich lecker und war recht einfach zuzubereiten. Wir hatten noch ganze Walnüsse und Pistazien, die habe ich grob gehackt und unter den Teig gemischt. Das Ergebnis ist sehr lecker und schön saftig. Das Original-Rezept findet ihr auf lecker.de.

Außerdem war in der aktuellen Wochenendausgabe der Frankfurter Rundschau wieder ein Kakuro-Rätsel dabei. Sehr schön. Langsam aber sicher verstehe ich, wie man die löst. Das macht noch mehr Spaß, als Sudoku zu lösen.

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Mein Leben ist so aufregend. 😄

Kino: Das perfekte Geheimnis

Vor ein paar Tagen haben wir Das perfekte Geheimnis im Kino geschaut. Ich bin ganz unvoreingenommen in die Vorstellung spaziert, da ich nur ein einziges Mal den Trailer gesehen habe, und das auch gar nicht mit voller Aufmerksamkeit. Meine Frau wollte den Film unbedingt sehen.

Meine Meinung ist gespalten. An sich finde ich das Experiment für einen Film ganz reizvoll, aber die Umsetzung... Hach, ich weiß nicht. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass sich die Figuren nur des Films wegen auf dieses Experiment einließen. Irgendwie wirkte alles sehr gestellt. Auch die kleinen Sticheleien der "Freunde" untereinander wirkten, als ob es sich hier keinesfalls um echte Freunde handelte. Ich würde mich beim Essen mit Freunden niemals so angiften.

Richtig dreckig wurde es auch nicht, sondern es lief doch "nur" auf eine Beziehungskiste hinaus. Hmmmm. Also, man hätte hier echt mehr daraus machen können (wie z.B. bei "Der Vorname"). Aber ich bin ja kein Regisseur und Drehbuchautor... ^_^

Hier geht's zum Trailer.

Mausreparatur per Lötkolben

Wir haben seit kurzem einen Lötkolben und diverses Zubehör. Und damit fühle ich mich jetzt wie ein kleiner Reparatur-Gott!!! Denn am vergangenen Wochenende haben wir die Computermaus meiner Frau repariert. Es lebe die Do-It-Yourself Bewegung - wider dem Wegwerfwahn. ^_^

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Die Maus, eine Trackball Marble Maus von Logitech, hat rechts und links jeweils zwei Maustasten, von denen jeweils eine nicht mehr richtig funktionierten. Die eingebauten Schalter, siehe Bild oben, gingen langsam kaputt. Das äußerte sich in ungewollten Doppelklicks oder auch gar keiner Reaktion bei Tastendruck. Der Neupreis zwischen 20 und 50 Euro ließen mich erstmal nach ein paar Reparaturanleitungen im Netz suchen und wieder einmal erwies sich Youtube als Schatzgrube.

Hier hatte ein netter Mensch genau dasselbe Problem wie wir und ausführlich gezeigt, wie man die Maus öffnet, wie man die Taster von den Leiterplatten entlötet und vertauscht wieder anlötet. Damit war alles so leicht, dass die Maus auch von so ungeübten Leuten wie uns repariert werden konnte. Die defekten Taster haben wir jetzt also mit den funktionierenden getauscht, festgelötet, die Maus wieder zusammengeschraubt, an den PC angeschlossen. Und sie funktioniert wieder!!! Ich freu mich so. 😊

Eine mächtige Waffe...

Der Feind rückt schnell näher.  Unser Späher auf dem Wachturm schlägt schon seit Minuten Alarm. Alles wartet auf meine Befehle. Mein Blutdruck steigt. Als Befehlshaber unseres Außenpostens muss ich jetzt einen kühlen Kopf bewahren. Alle technischen Einrichtungen funktionieren soweit, Energie ist auch genügend vorhanden. Das Geldkonto ist gut gefüllt. Ich kann also Waffen bauen ohne Ende. Jetzt also schnell!

Der Feind ist nur noch wenige hundert Meter mit seinem furchteinflößenden Waffen entfernt. Wenn Ich jetzt nicht schnell handle, ist alles aus. Ich renne schnell zur Waffenschmiede. Hier befindet sich ein Interface, an dem ich alle möglichen Abwehrwaffen ordern kann. Leider dauert die Herstellung ein paar Minuten. Ich wähle mehrere einfache Turmkanonen. Die werde ich direkt vor den Eingang unseres Forts stellen um den gegnerischen Truppen einen netten Empfang zu bereiten. Hrhrhrr...

Unser Späher beginnt hysterisch zu kreischen. Irgendwas stimmt nicht... Verdammt! Der Gegner hat seine Spezialwaffe eingesetzt. Verflucht, jetzt sieht es ganz schlecht aus. Neiiin. Es ist ein Mädchen. Ein sechsjähriges Mädchen mit Einhornkomplex. Es macht sich am Interface meiner Waffenfabrik her ... Hilfe! Es hat die Waffenproduktion kurz vor Fertigstellung auf kuschelige Plüschtiere und glitzernde Aufkleber umgestellt.  Neeeiiiiinnn. Wir sind verloren! .... Mein Wecker klingelt. Aus der Traum. Phuuu.