Das Kiezkaufhaus in Wiesbaden

Die Wiesbadener haben seit einiger Zeit etwas, dass ich auch gerne mal ausprobieren würde: Den Online-Shop “kiezkaufhaus” für Waren von mittlerweile mehr als 20 Wiesbadener Einzelhändlern, Herstellern und Erzeugern.

Ein schickes Lastenrad vom Kiezkaufhaus (Quelle: Kietzkaufhaus Facebook-Seite):

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Einkaufsgutschein für Langen

Seit vielen Jahren wurde in Langen überlegt, wie man die Kaufkraft der Menschen im Ort halten oder zurückholen kann. Denn nicht nur der online-Handel setzt den lokalen Geschäften zu, sondern natürlich auch die Verlockungen von großen Einkaufszentren außerhalb Langens.

Jetzt soll der Langener „Einkaufsgutschein“ helfen, dies zu ändern.

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Der Einkaufsgutschein ist dabei nichts anderes als eine kleine Plastikkarte (ohne Chip) mit einem Wert von 5 oder 10 Euro.

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Warum ich mein Twitter-Konto schließe

Als ich mit Twitter anfing, hat mich interessiert, was in meiner Nähe so los ist. Tut es immer noch. Twitter konnte genau dafür eine Nische füllen. Am Wochenede noch nix vor? Schauste mal, was in der Timeline steht. Irgendjemand hat sicher ein cooles Projekt, dass dich auch interessiert und du verfolgen kannst oder über das du dich austauschen kannst. Immer hatte irgend jemand irgend etwas interessantes zu teilen. Sogar die Stadtverwaltung tweetete zur Lokalpolitik oder zu Veranstaltungen - so fühlte ich mich hier echt wohl.

Mittlerweile nervt Twitter aber zu sehr: zu viel (Welt)- Politik, zu viele Hater, zu viel flache Witze, zu viele Hypes, aber einfach zu wenig Content, der mich tatsächlich interessiert, und der eine Lücke füllen sollte. Viele für mich spannende Leute haben Twitter schon lange wieder verlassen.

Ja, es gibt sie immernoch: Leute, die sich aus dem politischen Zirkus (für den habe ich eine Tageszeitung(!)) raushalten, und trotzdem gute, informative Inhalte teilen. Danke, macht weiter so! :)

Aber ich bin es auch einfach Leid, zwischen diesen Tweets so viel Mist zu lesen. Sorry. Dafür fehlt mir die Geduld. Z.B. macht Google + da einiges besser. Oder mein RSS-Feed-Reader. Ich werde mich in Zukunft wieder anderen Informationsquellen zuwenden.

Von daher: Danke für den Fisch.

Verbraucherzentrale vs Sparkasse Leipzig

Ich hatte ja vor ein paar Monaten schon begründet, warum wir unser Konto bei der Sparkasse Leipzig gekündigt haben. Unter anderem hing das mit dem ominösen Bonusprogramm zusammen, bei dem man immer dann Punkte sammelt, wenn man bei bestimmten Geschäften online oder mit der EC-Karte der Sparkasse Leipzig bezahlt.

Und jetzt diese Nachricht von der Verbraucherzentrale Sachsen: Sie klagt gegen die Leipziger Sparkasse, weil die automatische Teilnahme der Kunden an diesem Programm einer Zwangsregistrierung der Kunden gleichkommt, der mit einem "intensiven Datenaustausch" zwischen verschiedenen Dienstleistern verbunden ist. Ich fühle mich in unserem Weggang daher (leider) bestätigt. Hier geht es zu der interessanten Pressemitteilung der Verbraucherzentrale.

Die Klage finde ich absolut richtig und hoffe, dass die Sparkasse in diesem Verfahren in ihre Schranken verwiesen wird.

Kartoffeleintopf mit Pumpernickel-Croûtons

Diesen Eintopf gab es am vergangenen Pfingstwochenende bei uns, und ich fand ihn ziemlich lecker(*), dabei auch recht einfach zuzubereiten.

Man nehme also für vier Portionen:

  • 600g Kartoffeln (mehlig-kochend)

  • 600ml Gemüsebrühe (instant)

  • 250g fettreduzierter Kochsahne

  • 400g tiefgekühlte Gemüsemischung (z.B. mit Erbsen, grünen Bohnen, Möhren, etc....)

  • Salz, Pfeffer

  • geriebene Muskatnuss

  • 100g Pumpernickel in Scheiben

  • 1 EL Butter

  • 1-2 EL Puderzucker

  • 1 Bund Schnittlauch

  1. Kartoffeln schälen, waschen, würfeln. Brühe aufkochen, Kartoffeln, Kochsahne und tiefgekühlte Gemüsemischung dazugeben. Ca. 20 Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen. Ein Drittel beiseitestellen, den Rest pürieren, dann Gemüse wieder dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.

  2. Inzwischen Pumpernickel 1cm groß würfeln. Butter in einer Pfanne erhitzen, Pumpernickelwürfel darin kurz anbraten, mit Puderzucker bestäuben und weiterbraten. Schnittlauch in Ringe schneiden. Eintopf zum Servieren mit Schnittlauch und Croûtons bestreuen.

Wenn gewünscht dann kann man noch vier Wiener Würstchen klein schneiden und nach Schritt (A) zum Eintopf hinzugeben.

(*) Es gibt Stimmen, die das wegen der Möhren im Eintopf verneinen. 😉

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Unser Kräuter-Hochbeet

Ich präsentiere: Unser Kräuter-Hochbeet - zusammengebaut aus einer nicht mehr benötigten Palette vom Laden gegenüber und ein paar alten Brettern aus dem Keller.

Letztere habe ich zurechtgeschnitten und mit Schrauben von unten an den "Pflanzkübeln" der Palette befestigt. Erde, Kräuter- und Blumensamen rein - fertig.

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Becherbonus

Vor einigen Tagen las ich in der Frankfurter Rundschau folgendes: Im Raum Offenbach werden derzeit Unternehmer dazu aufgerufen, sich an der Aktion „BecherBonus“ zu beteiligen. Ziel soll sein, die täglich anfallende Menge von Coffee-to-go Bechern im Papiermüll zu senken. Unternehmen, die Kaffee zum Mitnehmen anbieten, sollten auch Alternativen zum Wegwerf-Becher anbieten.

Wenn Unternehmen ihren Kunden einen Preisnachlass bei Verwendung eines selbst mitgebrachten Kaffeebechers geben, würden sie im Gegenzug von kommunalen Stellen öffentlichkeitswirksam unterstützt.

Ich finde die Aktion super und hoffe, dass sich hier in der Gegend wenigstens ein paar Unternehmen anschließen. Erstens, weil ich Einwegverpackungen generell doof finde, und zweitens, weil ich denke dass wir immer erst einen Tritt brauchen, damit sich etwas ändert.

Unternehmen, die mitmachen wollen, sollen sich per Mail an pressestelle@umwelt.hessen.de wenden und werden dann auf der Internetseite http://hessen-nachhaltig.de/de/becherbonus.html veröffentlicht. Zur Zeit sind es immerhin schon fünf Stück, hoffentlich werden es bald noch mehr.

Was bleibt uns also zu tun? Teilen, Weitererzählen und immer einen Mehrwegbecher dabei haben. :)

Mehrweg-Kaffeebecher, Symbolbild

Gardinen aus dem Baumarkt

Für die einen ist eine Gardine in der Wohnung ja eher überflüssiges Beiwerk. Für die anderen muss sie was hermachen. In unserer Küche fristet zwar auch eine Gardine ihr Dasein, aber vor allem wegen dem ganz profanen Zweck, uns vor den neugierigen Blicken der Nachbarn zu schützen. Und es sieht halt doch irgendwie besser aus, als ohne. Von daher zähle ich mich wohl eher zu den als zweites aufgezählten Leuten. Und seit einigen Monaten hängt über unserem Küchenfenster auch eine Gardinenstange in Wartestellung.

Irgendwann Mitte Dezember machten wir uns auf zum Baumarkt um die Ecke (wie genial!), um eine neue Gardinenstange und besagte Gardine zu kaufen. Beides hatten wir uns schnell ausgesucht. Wir erfuhren, dass man den Stoff von einem Nähservice in der richtigen Größe zunähen lassen kann. Super Service, den wollen wir.

Leider, so sagte man uns, ging das aber gerade jetzt nicht, da sich die Baumarktkette erst kürzlich vom alten Servicedienstleister getrennt hat – wegen Qualitätsmängeln. Wir sollen in ca. zwei Wochen nochmal vorbei schauen, dann müssten auch die Verträge mit dem Nachfolger geklärt sein. Obwohl das unseren Plan durchkreuzte, hat die Begründung Vertrauen erweckt: man achtet hier also auf Qualität. Gerne kommen wir in zwei Wochen wieder.

Zwei Wochen später: Leider, so musste man uns jetzt mitteilen, verzögern sich die Gespräche mit dem Nachfolger noch. Wir sollten uns noch einmal um ein paar Wochen gedulden. Hm.

Mittlerweile stand Ostern vor der Tür, andere Erledigungen standen an und die Küchengardine verlor sich aus unserem Fokus. Im Garten begannen die ersten Blumen zu sprießen und unsere Gedanken begannen sich um Urlaub, den Garten und anderes zu drehen. Eines Tages musste neue Gartenerde her und eine Fahrt in den Baumarkt stand an. Ha!

Also fuhr ich vor etwa 14 Tagen wieder zum Baumarkt und machte dort zum dritten mal einen Abstecher beim Wohnbedarf. Leider war diesmal niemand von der Fachabteilung verfügbar. Allerdings hatte der nette Mitarbeiter einer anderen Abteilung auch noch nichts von einem neuen Lieferanten gehört. Er ließ sich unsere Telefonnummer geben und versprach, sich am nächsten Tag bei uns mit einer erhellenden Auskunft zu melden … auf die wir heute noch warten.

So eine Gardine ist ja zum Glück nicht wirklich lebensnotwendig. 😔

Sneak: The Finest Hours

Diesen Film haben wir gestern im Kino gesehen. Ich fand ihn ganz gut, die grafische Umsetzung war klasse! Nur die Emotionen der Schauspieler schwappten nicht so recht rüber. Haha... Den Wortwitz Versteht man nur, wenn man den Trailer anschaut... ;-)

Tschüss Sparkasse Leipzig

Seit ich denken kann, bin ich Kunde bei der Sparkasse Leipzig. Angefangen hat es mit einem kleinen Sparbuch, welches meine Eltern für mich eröffnet haben. Später brauchte ich ein Girokonto um den sauer verdienten Lohn vom Zeitung-Austragen zu erhalten. Seit dem Ende meiner Ausbildung kostete dieses Konto 3 Euro pro Monat. Da es bei der Sparkasse verschiedene Kontomodelle gibt, kann der jeweilige Grundpreis stark schwanken.

Ab dem 1. April 2016 wird es jetzt ein neues Tarifmodell geben, welches durchgehend mit erheblichen Kostensteigerungen verbunden ist. Bei uns beträgt diese 30% bei den Fixkosten, hinzu kommen dann auch Gebühren für Kontoauszüge (je Auszug 29 cent). Bei meinem Eltern steigt der Fixkostenanteil von 5 Euro auf dann 6,90 Euro. Dafür nutzen sie aber auch kein Online-Banking.

Ich kann ja verstehen, dass gerade die Sparkassen mit ihrem flächendeckenden Netz aus Filialen und Geldautomaten einem hohen Kostendruck haben, den sie natürlich an die Kunden weitergeben müssen. Und die derzeitige Extrem-Niedrig-Zins-Phase macht den Banken das Leben noch schwerer. Aber die jetzt angekündigte Kostenerhöhung hat bei vielen Menschen, mit denen ich in den vergangenen Tagen gesprochen habe, und auch bei uns, einen fahlen Beigeschmack hinterlassen. Denn zum einen haben es die werten Sparkassen-Manager im beiliegenden Schreiben zur Kostenerhöhung versäumt, für Offenheit in der Kostenstruktur zu sorgen. Die einem mögen darin ein Geschäftsgeheimnis sehen, aber ich finde, die Sparkasse verschenkt hier sehr viel von dem wenigen Vertrauen, welches man den Bankern noch gutheißt. Zum anderen wollte man uns jetzt mit einem neuen Bonusprogramm locken, welches Punkte bringt, wenn man in ausgewählten Geschäften mit der Sparkassen-Card zahlt. Welche Geschäfte das sind, darüber schweigt sich sowohl der Brief als auch die Internetseite http://www.sparkassen-bonuswelt.de/ momentan aus. Verwirrung pur. Abgesehen davon, dass ich noch nie ein großer Freund von digitalen Punktekarten war, bin ich der Meinung, dass es gerade meine Bank überhaupt nichts angeht, wo und wofür ich mein Geld ausgebe.

Außerdem werde ich es nie verstehen, warum eine Aktienorder bei der Sparkasse mindestens 30 Euro und damit ein Vielfaches von dem kostet, was man bei anderen Banken bezahlen muss. Es scheint, als ob erstere noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen ist. Bisher benötigten wir auch noch nie die viel gepriesene persönliche Beratung eines Sparkassenmitarbeiters.

Aus diesen Gründen haben wir uns dazu entschlossen, unsere Bank in den kommenden Wochen zu wechseln. Auf dem Markt gibt es unglaublich viele alternative Angebote. Letztlich muss man hier immer abwägen, welche Leistungen und Kosten einem persönlich am meisten entgegenkommen. Und ob unsere neue Wahl eine gute war, wird sich wohl auch erst mittelfristig zeigen, wenn die Europäische Bankenkrise ganz ausgestanden ist. Oder wird sie nie vorbei sein? Mal sehen... :-)